Woman making traveling planSouvenirs aus Nicht-EU Ländern, wie den USA, können an der Grenze schnell sehr teuer werden. Oft muss bei der Einfuhr dieser Gegenstände ein hoher Betrag am Zoll bezahlt werden. So ist beispielsweise die Mitnahme von Fleisch (und einigen anderen Lebensmitteln) aus Ländern außerhalb der EU verboten. Auch für das neu erworbene MacBook können Zollstrafen von mindesten 130 Euro anfallen. Dementsprechend ist es immer ratsam sich bereits vor Antritt der Reise ausgiebig zu informieren, damit am Flughafen nicht das böse Erwachen folgt.
Fast jeder hat mittlerweile verstanden, dass man billige Zigaretten nicht gleich Stangenweise einpacken sollte und dass es auch bei alkoholischen Getränken, wie Spirituosen, festgelegte Obergrenzen gibt. Bei Tieren und Pflanzen greift das Washingtoner Artenschutzabkommen, auch diese sollten dementsprechend nicht ins Gepäck wandern. Ebenso verboten sind, wie weiter oben bereits angemerkt, zahlreiche Lebensmittel, wie z.B. Aal, mehr als 125g Kaviar oder rohe Kartoffeln. Kommen die Mitbringsel jedoch aus EU-Ländern müssen sie von den Reisenden nicht verzollt werden.
Es kommt jedoch nicht nur auf die Art des Souvenirs, sondern ebenso auf deren Menge an. Mitgebrachte Gegenstände, die einen Gesamtwert von 430 Euro überschreiten, müssen zuvor am Flughafen oder Hafen beim Zoll angemeldet werden. Bei Autoreisenden liegt die Obergrenze bei 300 Euro. Ab einem Warenwert von 700 Euro kassiert der Zoll pauschal 17,5 Prozent Abgaben. Mit Stichproben am Flughafen sind immer zu rechnen. Wer also einfach durch das grüne Tor geht ohne seine Waren anzumelden kann im Fall eines Verstoßes oder Überschreitung der Obergrenze nicht nur mit Beschlagnahmung der Ware, sondern ebenso mit einem Verfahren rechnen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.test.de/urlaub-zoll

Quelle: https://www.test.de/presse/pressemitteilungen/Urlaubsgepaeck-Manche-Mitbringsel-sind-verboten-oder-kosten-teure-Einfuhrzoelle-5125699-0/